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Rückblicke auf viele Jahre Chorgeschichte seit 2008.

Konzertberichte, Veranstaltungen, Reisen.

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Vereidigungen                                                                   14.03., 12. und 18.04.2018

Die Polizei stockt auf. Das kann man ganz deutlich an den Vereidigungen der Polizeibeamten erkennen. Waren es vor einigen Jahren noch je eine Vereidigung in Frühjahr und eine im Herbst, so sind es inzwischen jeweils drei Vereidigungen geworden, jedes Mal mit ca. 100 Polizeianwärterinnen und –anwärtern. So auch bei den drei oben genannten Frühjahrsterminen. Das ist mehr, als aus dem aktiven Dienst ausscheidet, wie bei den Ansprachen immer wieder betont wird.

Das Polizeiorchester und der Polizeichor Hamburg geben dieser Veranstaltung im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses einen würdevollen Rahmen. Das Polizeiorchester unter der Leitung von Dr. Kristine Kresge beginnt meist mit einem klanggewaltigen Stück, das oft die großen Kristalllüster zittern lässt. Dann begeben sich der Polizeipräsident, Ralf Martin Meyer oder sein Vize, Wolfgang Brand, an das Rednerpult, um die Anwärter zu begrüßen und auf ihre kommenden Aufgaben einzustimmen. In diesem Jahr gab es einige besondere Anwärter: 11 ehemalige Soldaten wechselten im Rahmen eines bundesweit bisher einmaligen Projekts mit einer verkürzten, 18-monatigen Ausbildung in den Polizeidienst. Dazu begrüßte der Polizeipräsident sieben norwegische junge Polizeibeamte in fließendem Norwegisch - Gäste eines deutsch-norwegischen Austauschprogramms. Danach singt der PCH. Meistens sind es maritime oder populäre englische Lieder, die von Akkordeon oder E-Piano begleitet werden. Das Ganze ist dann etwas besinnlicher als der Beitrag des Polizeiorchesters zuvor und leitet über zu den Gedanken zum Polizeiberuf, die von zwei oder drei Lehrgangsteilnehmern abwechselnd vorgetragen werden. Unterschiedliche Aspekte werden hier deutlich. Ob es die Einstellung zum Polizeiberuf im Allgemeinen und die Erwartungen daran, oder die Erfahrungen der ersten Monate der Ausbildung sind. Teils humorvoll, teils aber auch voller Respekt vor dem Kommenden sind die Kommentare geprägt. Hieran schließt sich ein weiterer musikalischer Teil an, der vom Chor und dem Orchester gemeinsam vorgetragen wird. Mal ist es ein Opernchor, ein Evergreen oder z.B. die „Festliche Hymne“ aus Finlandia von Jean Sibelius. Etwas Abwechslung ist angesagt, obwohl die zu Vereidigenden und ihre Gäste immer andere sind. Die Offiziellen und Honoratioren aber sind gewöhnlich die Gleichen.

Die eigentliche Ansprache zur Vereidigung hält der Präses der Behörde für Inneres und Sport, Andy Grote, oder, wenn er verhindert ist, sein Staatsrat. Hierin weisen sie auf die Bedeutung des Eides hin, mit dem die Anwärter sich verpflichten, die Verfassung und die Gesetze zu wahren und die Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Zur Ablegung des Eides treten die jungen Polizisten gemeinsam vor und werden anschließend per Handschlag vom Polizeipräsidenten und dem Senator beglückwünscht. Mit den Hymnen „Hammonia“ und dem Deutschlandlied geht der Festakt zu Ende. In den Nebenräumen ist dann Zeit für alle Anwesenden, bei einem kleinen Umtrunk das eben Geschehene nachklingen zu lassen.


Vereidigungen                                                                   14.03., 12. und 18.04.2018

Die Polizei stockt auf. Das kann man ganz deutlich an den Vereidigungen der Polizeibeamten erkennen. Waren es vor einigen Jahren noch je eine Vereidigung in Frühjahr und eine im Herbst, so sind es inzwischen jeweils drei Vereidigungen geworden, jedes Mal mit ca. 100 Polizeianwärterinnen und –anwärtern. So auch bei den drei oben genannten Frühjahrsterminen. Das ist mehr, als aus dem aktiven Dienst ausscheidet, wie bei den Ansprachen immer wieder betont wird.

Das Polizeiorchester und der Polizeichor Hamburg geben dieser Veranstaltung im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses einen würdevollen Rahmen. Das Polizeiorchester unter der Leitung von Dr. Kristine Kresge beginnt meist mit einem klanggewaltigen Stück, das oft die großen Kristalllüster zittern lässt. Dann begeben sich der Polizeipräsident, Ralf Martin Meyer oder sein Vize, Wolfgang Brand, an das Rednerpult, um die Anwärter zu begrüßen und auf ihre kommenden Aufgaben einzustimmen. In diesem Jahr gab es einige besondere Anwärter: 11 ehemalige Soldaten wechselten im Rahmen eines bundesweit bisher einmaligen Projekts mit einer verkürzten, 18-monatigen Ausbildung in den Polizeidienst. Dazu begrüßte der Polizeipräsident sieben norwegische junge Polizeibeamte in fließendem Norwegisch - Gäste eines deutsch-norwegischen Austauschprogramms. Danach singt der PCH. Meistens sind es maritime oder populäre englische Lieder, die von Akkordeon oder E-Piano begleitet werden. Das Ganze ist dann etwas besinnlicher als der Beitrag des Polizeiorchesters zuvor und leitet über zu den Gedanken zum Polizeiberuf, die von zwei oder drei Lehrgangsteilnehmern abwechselnd vorgetragen werden. Unterschiedliche Aspekte werden hier deutlich. Ob es die Einstellung zum Polizeiberuf im Allgemeinen und die Erwartungen daran, oder die Erfahrungen der ersten Monate der Ausbildung sind. Teils humorvoll, teils aber auch voller Respekt vor dem Kommenden sind die Kommentare geprägt. Hieran schließt sich ein weiterer musikalischer Teil an, der vom Chor und dem Orchester gemeinsam vorgetragen wird. Mal ist es ein Opernchor, ein Evergreen oder z.B. die „Festliche Hymne“ aus Finlandia von Jean Sibelius. Etwas Abwechslung ist angesagt, obwohl die zu Vereidigenden und ihre Gäste immer andere sind. Die Offiziellen und Honoratioren aber sind gewöhnlich die Gleichen.

Die eigentliche Ansprache zur Vereidigung hält der Präses der Behörde für Inneres und Sport, Andy Grote, oder, wenn er verhindert ist, sein Staatsrat. Hierin weisen sie auf die Bedeutung des Eides hin, mit dem die Anwärter sich verpflichten, die Verfassung und die Gesetze zu wahren und die Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Zur Ablegung des Eides treten die jungen Polizisten gemeinsam vor und werden anschließend per Handschlag vom Polizeipräsidenten und dem Senator beglückwünscht. Mit den Hymnen „Hammonia“ und dem Deutschlandlied geht der Festakt zu Ende. In den Nebenräumen ist dann Zeit für alle Anwesenden, bei einem kleinen Umtrunk das eben Geschehene nachklingen zu lassen.


Feierstunde in der Akademie der Polizei                                                       29.03.2018

Das Polizeiorchester Hamburg war verhindert, die Feierstunde anlässlich der Verleihung des Grades „Bachelor of Arts“ in der Akademie der Polizei am Braamkamp musikalisch zu begleiten. Daher wurde der Polizeichor Hamburg um Mithilfe gebeten, die er gern anbot.

Zwei Studiengänge werden im Fachhochschulbereich der Akademie angeboten: für den Laufbahnabschnitt II (ehemals gehobener Dienst) und für den Laufbahnabschnitt I (ehemals mittlerer Dienst). Das Besondere an dem 3-jährigen Studium ist die Praxisbezogenheit, die zwei 6-monatige berufspraktische Abschnitte enthält. Das alles hatten 44 Absolventen der drei Studiengruppen an diesem Tag erfolgreich abgeschlossen.

Der Polizeichor war auf Veranstalterwunsch nur mit einem 21-köpfigen Chor angereist, seinen beiden Chorleitern, Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka, sowie Juri Kandelja und Waldemar Beresowski mit ihren Akkordeons und dem PCH-Keyboard. Die Feierstunde eröffnete er mit „Bridge over troubled water“, bevor die Dekanin Prof. Dr. Kristin Pfeffer die Anwesenden begrüßte und darauf hinwies, wie stolz die Akademie sein kann, wieder 44 Absolventen in den aktiven Polizeidienst übergeben zu können. Der Leiter der Akademie, Thomas Model, und der Dozent Andreas Hoffmann überreichten die Auszeichnungen für die beste Bachelorarbeit und den Michael-Weiß-Preis an die Studiengangbesten. Herr Model ist übrigens der Nachfolger unseres aktuellen Polizeipräsidenten, Ralf Martin Meyer. Vor dem nächsten Beitrag trat das Duo „Pabameto“ auf. Die 21-jährigen Zwillingsbrüder Pay Bandik und Melf Torge Nonn überraschten die Zuhörer mit gespielten Bildern auf Kontrabass und Klarinette. Zwei Absolventinnen dankten den Lehrenden für die ereignisreiche Zeit, kritisierten aber auch, dass durch die Praktika die Lehrinhalte sehr kompakt durchgezogen werden mussten. Sie wären glücklich, diesen Ausbildungsweg gegangen zu sein und freuten sich auf die kommenden Herausforderungen. Nun trat der Polizeichor mit zwei maritimen Liedern wieder in Aktion. „What shall we do“ und „Hallo, hier Hamburg“ hieß es und der Beifall zeigte, dass mit diesen Liedern die richtige Wahl getroffen worden war. Die Verleihung des Bachelorgrades und die Übergabe der Zeugnisse übernahmen die Professoren Kristin Pfeffer und Jan Sohrt, der Vorsitzender des Prüfungsausschusses ist. Der nächste musikalische Beitrag kam wieder von den Brüdern Nonn, dieses Mal mit Kontrabass und Saxofon. Herrn Model war es nun bestimmt, die Absolventen nach drei Jahren zu verabschieden, sie an den Vollzug zu übergeben und ihnen alles Gute für ihren weiteren Berufsweg zu wünschen. Mit der Nationalhymne ging eine eindrucksvolle Feierstunde zu Ende.


 

Freude am Wiesenkamp                                                                                    11.03.2018

In Volksdorf, einem der schönsten grünen Stadtteile Hamburgs, liegt die „Residenz am Wiesenkamp“, die zum Albertinen Diakoniewerk gehört. Von dort hatte sich Monika Keller, die Veranstaltungsleiterin, beim PCH gemeldet und um einen Auftritt im Frühling gebeten. Dem Wunsch kam der PCH gerne nach, wie unser Vorsitzender, Gerhard Dammann, in seiner Begrüßung anmerkte, da wir im Januar 2016 schon einmal am Wiesenkamp erfolgreich aufgetreten sind. Das sollte sich an diesem Sonntagnachmittag wiederholen.

Ein vielfältiges Programm bestimmte den Melodienreigen. Mit „So sei gegrüßt“ wurde der Frühling begrüßt. Es folgten „Die Post“, gefolgt vom Beatles-Song „Yesterday“ und „You raise me up“, um mit dem „Trinklied im Mai“ und „Die Rose“ auf Deutsch fortzufahren. „Amen!“ mit unseren Solisten Rainer Maerz und Martin Vetter war der nächste Clou, der die Bewohner entzückte. Nach dem ruhigen „Brigde over troubled water“ folgte flott „Zigeuner, spiel uns auf“. Das waren die Lieder, die von viel Beifall begleitet wurden, bevor es zum maritimen Teil überging. „Frei wie der Wind“ von Santiano hieß das erste Stück aus diesem Block. Hierbei konnte unser 2. Chorleiter, Masanori Hosaka, auch sein Können auf der Geige beweisen, während Kazuo Kanemaki dirigierte. Begleitet wurden wir von unseren beiden Akkordeonisten, Jurij Kandelja und Waldemar Beresowski, der seit Kurzem Yevgen Kuznetskyy ersetzt, der uns leider aus beruflichen Gründen nicht länger instrumental unterstützen kann. „Ob es der „Hamborger Kedelklopper“, „La Paloma“, „Capitano“ oder „My Bonny ist over the ocean“ war, viele im Publikum sangen diese bekannten Lieder mit. Es ist doch ein Zeichen dafür, dass dieser Programmteil in keinem unserer Konzerte in solcher Umgebung fehlen darf. Der Applaus nach jedem Stück bewies es uns. Auch konnten sich unsere weiteren Solisten Walter Wozny, Jürgen Wichmann und Otto Kadel hier wieder einmal Sonderapplaus verdienen. Den Schlusspunkt bildete das Medley „Gruß aus Hamburg“, in dem noch einmal viele bekannte Seemannslieder zusammengefasst sind. Mit einem lauten „Schiff ahoi!“ verabschiedete sich der Polizeichor Hamburg von dem begeisterten Publikum, was sich auch aus den Dankesworten der Veranstaltungsleiterin, Monika Keller, heraushören ließ, als sie sagte “Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude“ und uns damit signalisierte, dass der PCH gerne wieder zu einem Konzert am Wiesenkamp eingeladen wird – aber nicht mehr in diesem Jahr! Das wäre ja auch wenig zu viel des Guten!


 

Mit den Schwarzmeer Kosaken in der Trinitatis-Kirche                            11.02.2018

Fast könnte man von einem Heimspiel sprechen, wenn der Polizeichor Hamburg in der Trinitatis-Kirche auftritt. Denn schon oft waren wir Gäste in dieser 1649/50 erbauten Kirche. Der Turm wurde jedoch schon nach 40 Jahren abgerissen und von Jacob Bläser neu errichtet. 70 m hoch und der Turmspitze von St. Katharinen ähnlich, sollte er den Hamburger Türmen Konkurrenz machen. Das Kirchenschiff wurde dann 1742/43 neu errichtet und diente bis zur Zerstörung durch Bomben am 24.07.1943 als Hauptkirche in Altona. Ab 1958 erfolgte der Wiederaufbau mit einem kreuzförmigen Kirchenschiff, das von dem ebenerdigen, zentralen Altar und einer Orgelgalerie dominiert wird. Besonders hervorzuheben ist hierbei das einzige historische Ausstattungsstück, das auf einer neu geschaffenen Kreuzsäule errichtete Kruzifix mit einem lächelnden Jesus. Diese Darstellung ist im europäischen Raum einzigartig.Collage Trinitatis 0218

In dieser stimmungsvollen Atmosphäre sollten wir mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor (SKC) von Peter Orloff ein Konzert geben. Wie bereits 2009 und 2011, so auch 2018. Wie kann man so einem stimmgewaltigen Solisten-Chor „Paroli“ bieten? Denn verstecken muss sich der PCH mit seinen 40 Sängern ganz gewiss nicht! So wurde im ersten Teil auf Kontrast gesetzt, den Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka dirigierten. Am Flügel begleitete wie immer professionell Jaerim Kim, die mit „Sehr gut“ gerade ihr Masterexamen im Fach Klavier an der „Hochschule für Musik und Theater“ in Hamburg abgelegt hatte. „Bridge over troubled water“ und „Only you“, gefolgt von „Die Rose“ und „You raise me up“ waren Melodien, die ins Ohr gingen. Den Schlusspunkt bildete „Amen!“ mit seinem sich ständig steigernden und variierenden Rhythmus. Die Zuhörer in der vollbesetzten Kirche waren begeistert und dankten mit einem lang anhaltenden Applaus für diese gelungenen Darbietungen.

Das betonten auch die Schwarzmeer-Kosaken, die nun von der Orgelempore mit erhobenen Daumen ihre Anerkennung für die musikalischen Darbietungen des Polizeichores zum Ausdruck brachten. Aus acht Sängern und drei Instrumentalisten besteht dieser russische Chor. Voran Peter Orloff als Ataman, (= früher Kosakenführer), der den traditionellen Chor seit 1993 leitet. Es gibt viele Don Kosaken-Chöre, aber nur einen Schwarzmeer Kosaken-Chor, betonte er in seiner Begrüßung. Vom Tenor über den Bariton bis hin zu den Bässen ist jeder der Sänger ein exzellenter Solist. Stimmen so schön und groß wie Russland; das wurde bei den folgenden Liedern deutlich. Ihr Auftritt begann mit dem Teil „Heiliges Russland – aus der russ.-orthodoxen Liturgie“. „Ein Chor der singend betet und betend singt.“ – das ist ihr Motto, mit dem sie das Publikum immer wieder, besonders mit ihren Soloeinlagen, mitrissen.

Nach der Pause war der Polizeichor mehr klassisch eingestimmt. Die erste Überraschung für die Zuhörer war der „Echochor“, bei dem aus einer Ecke der Kirche der Widerhall erschallte. Mit dem „Jägerchor“ und „O Isis, o Osiris“ folgten zwei bekannte Opernchorsätze. Lebensfroh wurde es mit dem Trinklied aus der Oper „Ernani“. Der Polizeichor beendete seine Darbietungen mit dem „Chor der Gefangenen“ aus der Beethoven-Oper „Fidelio“. Ein gelungener Auftritt, der die Besucher verzückte.

Hatte der Kosakenchor im ersten Teil schwarze Kittel getragen, so erschienen sie jetzt mit weißen Kitteln auf der Empore, um im zweiten Teil hauptsächlich traditionelle russische Volksweisen und Balladen zu singen. Aber auch der „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“ und die „Petersburger Schlittenfahrt“ wurden intoniert. Hier wurde die ganze Bandbreite des Könnens und des Stimmumfangs der einzelnen Mitglieder besonders deutlich. Klar und ohne Timbre kamen die Töne, ob sie nun mit der Kopfstimme die höchsten Höhen erklommen oder mit dem tiefsten Bass das Kirchenschiff vibrieren ließen.

Zum Abschied sangen alle gemeinsam „Guten Abend, gut‘ Nacht“. Es war ein eindrucksvoller Nachmittag, der allen, Mitwirkenden und Publikum, sehr viel gegeben hat. Der Polizeichor Hamburg hat sich in dieser Konstellation gut geschlagen, was sich aus den Worten des Dirigenten der Schwarzmeerkosaken entnehmen ließ: „Was singt ihr bloß für schwierige Lieder!“ Dass diese auch noch perfekt zu Gehör gebracht wurden, verdanken wir unseren Chorleitern.


 

Jahresabschlussessen 2017                                                                              13.01.2018

Wieder war „Der Zeppelin“ das Ziel unseres diesjährigen Jahresabschlussessens, zu dem sich 94 Teilnehmer, d.h. Sänger und deren Frauen sowie einige fördernde Mitglieder angemeldet hatten, um es sich bei Grünkohl oder Roulade gutgehen zu lassen. Ein Tusch ertönte vom DJ Bernd Riedesser und Gerhard Dammann, der Vorsitzende des PCH, begrüßte die Anwesenden und hob dabei hervor, was die Sänger im Jahr alles geleistet hätten. Ehe das Essen aufgetragen wurde, nahmen die Sänger Aufstellung und sangen sehr zur Freude aller anderen Anwesenden den Sängergruß der Polizei. Das Essen war wie gewohnt lecker und reichlich, so dass der Absacker nach dem kalorienreichen Mahl und vor dem Dessert allen gut tat und damit der offizielle Teil eröffnet war.DSCN9642

Für 10-jährige Mitgliedschaft erhielt Claus Even die bronzene Vereinsnadel und Hans-Jürgen Möller wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Chorverband der Deutschen Polizei mit der Ehrennadel in Platin geehrt. Gerhard Dammann lobte nun die Sänger für ihre engagierte Mitarbeit im vergangenen Jahr. Von 70 Terminen hatten die Sänger Martin Gottschalck und Walter Wozny 68 wahrgenommen und Jürgen Wichmann war insgesamt 67-mal dabei. Eine Flasche Wein war die Belohnung für ihren Einsatz. Dann wurden noch Jutta Harms und Monika Wohlt nach vorn gebeten, denn sie hatten ebenso wie Heidi Rathmann, die leider nicht an diesem Abend dabei sein konnte, den Chor sowie ihre Männer beim Kartenverkauf und –versand tatkräftig unterstützt. Ein prachtvoller Blumenstrauß, überreicht vom Vorsitzenden, war das Dankeschön für ihre Arbeit. Ein ebenso großes Dankeschön mit Blumenstrauß erhielt Marlies Stein für ihre hervorragende Betreuung der fördernden Mitglieder. Kazuo Kanemaki traf aufgrund eines anderen Termins etwas später ein. Er bat die Sänger nochmals auf die Tanzfläche. „Die Rose“ und die „Petersburger Schlittenfahrt“ schafften einen flotten Übergang zum gemütlichen Teil des Abends.

Bisher hatte man den DJ nur im Hintergrund gehört, um die vielen Gespräche an den Tischen nicht zu stören. Aber nach dem Essen wollten sich dann die meisten Gäste bewegen. Schon ab dem zweiten Tanz füllte sich die Tanzfläche mehr und mehr und man konnte bewundernd zuschauen, wie unsere Sänger mit ihren Partnerinnen das Tanzbein schwangen. Singen hält eben nicht nur die Stimme in Schwung. Zwischendurch nahm Sebastiano Palazzo, einer unserer neuen Sänger, das Mikrofon und sang, begleitet vom DJ, in italienischer Sprache den Oldie „Marina“. Kurz vor Mitternacht erklangen dann die letzten Töne und auch die noch bis zum Schluss gebliebenen Gäste verließen zufrieden den „Zeppelin“.


 

Neujahrkonzert - zu Gast in Norderstedt                                                     12.01.2018

Kaum hatte das neue Jahr begonnen (einen Tag vor dem Jahresabschlussesse 2017), wartete bereits der erste Auftritt auf die Sänger des Polizeichores Hamburg. Eingeladen wurde der Chor von dem Norderstedter Sinfonieorchester zur Teilnahme am 19. Norderstedter Neujahrskonzert in der TriBühne, dem großen Veranstaltungszentrum in Norderstedt. Es war das erste Mal, dass der Polizeichor in der Nachbarstadt auftrat. Veranstalter dieser Konzerte sind der „Rotary Club“ und die „Musikschule Norderstedt“. Mit deren Erlös wird die Kulturstiftung und die Musikarbeit an den allgemeinbildenden Schulen Norderstedts gefördert. Wie seit Jahren war auch dieses Konzert wieder mit ca. 800 Plätzen restlos ausverkauft, wie Rüdiger George, der Leiter der Musikschule, in seiner Moderation erfreut feststellen konnte.Stiftung Norderstedt

Den ersten Teil des Programms gestaltete das Sinfonieorchester des Lessing-Gymnasiums unter der Leitung von Stefan Köttgen mit Werken von G.F. Händel, J.S. Bach, N. Rimsky-Korsakoff und J. Williams. Zwischendurch wurden übergroße Schecks an Schüler überreicht, auf denen die jeweiligen Zuwendungen standen, die von der Kulturstiftung an die Schulen geflossen waren. Anschaffungen von Instrumenten und Geräten, und Unterstützung bei musikalischen Projekten wurden unterstützt.

Nach der Pause eröffnete der PCH den zweiten Teil des Konzerts. Der Moderator führte nach der Vorstellung des Chores und seiner Chorleiter, Kazuo Kanemaki und Masanori Hosaka informativ und humorvoll durch das Programm. “Conquest of Paradise“ war der erste Titel, dem die gefühlvolle „Die Rose“ folgte. Mit dem flotten „Jägerchor“ ging es weiter, bevor der so genannte Echochor aus der Oper „Preciosa“ von C.M. von Weber das Publikum überraschte. Mit G. Verdis „Gefangenenchor“ schloss der PCH seinen solistischen Teil. Das Publikum war begeistert und drückte dies lautstark durch einen lang anhaltenden Beifall aus.

Das Norderstedter Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Engelke erfreute die Zuschauer mit einem selten gehörten Stück von F. v, Suppé, dem „Ein Morgen, ein Mittag und ein Abend in Wien“, das sehr stimmungsvoll erklang, wobei das Solo-Cello von Daphne Barchewitz einen besonderen Akzent setzte. Gemeinsam präsentierten nun Chor und Orchester die heimliche Nationalhymne Finnlands, die „Festliche Hymne (Finnlandia)“ von Jean Sibelius. Der Applaus übertönte fast das vorher Gehörte und zeugte von einem zufriedenen Publikum. Wolfhard Tietgen vom „Rotary Club“ übergab an die Vorsitzende der Kulturstiftung, Hella Schmitt, einen Scheck über € 12.000,00, ein erfreuliches Ergebnis dieses Abends. Unter Applaus ließ Rüdiger George als Dank an alle Mitwirkenden langstielige Rosen und an die Dirigenten Blumensträuße überreichen. Dem Wunsch nach Zugabe kamen Chor und Orchester gerne mit dem zackigen „Einzugsmarsch“ aus der Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauss nach. Doch das Publikum forderte noch mehr, so dass, nun dirigiert von Kazuo Kanemaki, der „Einzugsmarsch“ ein zweites Mal erklang. Damit ging ein erfolgreiches Konzert zu Ende und für alle Sänger das 80-minütige Stehen auf der Bühne. Singen kann eben nicht nur die Stimme beanspruchen...

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