23.11.2019 - 16:00 Uhr

Friedrich-Ebert-Halle / Harburg

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Rheinschifffahrt                                                    31. August bis 3. September 2018

Schon seit einigen Jahren hatte der PCH dieses Ereignis im Visier. Zur 12. Rheinschifffahrt, veranstaltet vom „Chor der Hessischen Wasserschutzpolizei e.V.“, hat es endlich geklappt – und niemand hat es bereut. Mit Hilfe des 2. Vorsitzenden, Wolfgang Kaimer, klappte die Vorbereitung dieser Reise hervorragend. Am Freitag früh am Morgen ging es mit 40 Reisenden im Bus ab ZOB Hamburg los. Unterwegs wurde mit belegten Brötchen, Kaffee und einem Ständchen für die Damen gefrühstückt. Rolf Strunk, der Busfahrer, lud später zur Kaffeepause und zum Fassen der Würstchen bei Sonnenschein ein. Letzter Halt vor Wiesbaden war die Raststätte „Taunusblick“ mit einem Aussichtsturm, von dem man Frankfurt auf der einen und auf der anderen Seite den Taunus bei guter Sicht sehen konnte. Das Ziel war das direkt am Hauptbahnhof liegende Motel One, das wir nach problemloser Fahrt gegen 16:00 Uhr erreichten.

Damit blieben 90 Minuten um sich einzurichten, denn es wartete bereits wieder der Bus, um uns zum Abendessen zu bringen. Urig war es dann im „Schoppenhof“ bei Ebbelwoi & Co. und hessischen Spezialitäten. Begrüßt wurden wir dort mit großem Hallo von Rolf Mai, dem 1. Vorsitzenden, und einem Ständchen von einer Delegation des CdHWP, die uns auch in den nächsten Tagen stets gut gelaunt zur Seite stand. Den Nachhauseweg verbanden einige mit ersten Eindrücken von der Innenstadt, wo es mit dem Landtag, dem Rathaus, dem Schillerplatz und den Rhein-Main-Hallen einiges zu entdecken gab.

Um 8:45 Uhr standen am nächsten Tag alle Reisenden am Bus bereit, um die 12. Rheinschifffahrt zu erleben. K1600 IMG 3463 JPG Das MS „Rhein-Star“ wartete bereits in Wiesbaden-Biebrich auf die ca. 200 Gäste, die sich zu dieser Tour angemeldet hatten. Trotz Niedrigwasser konnte das Schiff pünktlich ablegen. Leider mussten zwei vorgesehene Gastchöre kurzfristig absagen, so dass für den musikalischen Teil nur der CdHWSP und der PCH übrigblieben. Nach der Begrüßung durch die jeweiligen Vorsitzenden Rolf Mai und Gerhard Dammann begann der PCH unter der Leitung seines 2. Chorleiters, Masanori Hosaka, und begleitet von Jurij Kandelja am Knopfakkordeon auch sofort mit dem Reigen „Hallo hier Hamburg“ und vier weiteren Shantys. Anschließend zeigten die Männer vom CdHWP ihr Können. Die Chorleitung dort hatte die temperamentvolle Laurie Anne McGowan, die später auch als Solistin ihre gesanglichen Qualitäten bewies. Zwischendurch hieß es aber immer wieder die wunderschöne Landschaft bei strahlendem Sonnenschein auf dem Oberdeck zu genießen. Vorbei an Rüdesheim, Bingen, Assmannshausen, Lorch, Kaub und an der Loreley, wo wir auf dem Oberdeck „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ anstimmten bis nach St. Goarshausen, wo das Schiff wendete, um etwas später in Bacharach festzumachen. K1600 IMG 3515 JPG Dort wurden wir vom Bürgermeister sowie von Bacchus mit seinen Bacchantinnen zum Mittagseintopf im Freien empfangen. Wein und andere Getränke standen reichlich zur Verfügung. Der anschließende Gang durch die malerischen Gassen mit ihren Fachwerkhäusern war ein besonderes Erlebnis. Wieder an Bord ging es nun etwas langsamer rheinaufwärts. Die Zeit wurde aber nicht lang, da die beiden Chöre hin und wieder im Mitteldeck ihre Lieder erklingen ließen. Auf dem Oberdeck unterhielten zwischendurch die Akkordeonisten die Gäste. Gegen 18:30 Uhr legte das Schiff wieder in Biebrich an und entließ seine zufriedenen Fahrgäste. Damit war dieser erlebnisreiche Tag aber noch nicht zu Ende. Nun begab sich die Gesellschaft zu Fuß zum „Schützenhof“ am Schlosspark. Obwohl bereits an Bord die Gerichte ausgewählt waren, war die Küche mit 85 statt der avisierten 50 Gäste überfordert, was sich in längeren Wartezeiten auf das Essen zeigte. Das konnte der guten Stimmung aber keinen Abbruch tun, zumal Wolfgang Kaimer mit der Gitarre und Jurij Kandelja mit seinem Akkordeon einige musikalische Beiträge zum Besten gaben. Der Bus wartete bereits vor der Tür und brachte alle müde aber zufrieden zum Hotel. DSCN2791 JPG

Nach diesem Höhepunkt der Reise war es schwer, dem noch etwas hinzuzufügen. Aber auch das gelang dem CdHWP mit einer 2-stündigen Stadtrundfahrt, wo uns Maiko sachkundig informierte. Dabei konnten wir die bekannte Russisch-Orthodoxe Kirche der Heiligen Elisabeth bestaunen, deren fünf vergoldete Kuppeln im Sonnenlicht und in der Frontscheibe unseres Busses glänzten. Anschließend fuhren wir mit der 1888 eröffneten Wasserlast- und Zahnstangen-Standseilbahn auf den 245 m hohen Neroberg, wobei sie auf einer Länge von 438 Metern und bei einer Steigung von 19 Prozent 83 Höhenmeter überwindet. Ein nostalgischer Leckerbissen. Auf dem Neroberg angekommen hatten wir eine fantastische Sicht über Wiesbaden. Natürlich war es unser Anliegen, auch hier unter der Kuppel des Neroberg-Tempels, auch Monopteros genannt, ein Ständchen zu bringen. Passend dazu hatte Masanori Hosaka „Am kühlenden Morgen“ und „Mala Moja“ ausgewählt, sehr zur Freude auch der übrigen Bergbesucher. IMG 3628a

Der Bus stand nach der Talfahrt schon wieder bereit, um uns zum letzten Programmpunkt des Tages, dem Weingut Hammen in Köngernheim, zu bringen, das 45 Kilometer südlich Wiesbadens beheimatet ist. Dort standen vier Trecker mit Anhänger für uns bereit, zur Fahrt in die Weinberge mit „Weck, Woscht un Woi“. Mit dem Woi fing es bereits auf den Anhängern an, wo in der Mitte ein Tisch mit Glashalterungen und seitliche Sitzbänke installiert waren. Ruckelig ging es zwischen Feldern und Rebstöcken bergan, bis uns Kathrin Hammen am ersten Stopp die Grundlagen des Weinbaus erklärte und dabei den dort angebauten Wein kosten ließ, den man auch von den reifen Trauben pflücken und genießen konnte. Etwas weiter erwarteten uns dann zusätzlich zum Wein noch Weck und Woscht (Fleischwurst, Käse und Brötchen). So gesättigt und gut informiert ging es zurück zum Weingut, wo Gelegenheit bestand, den soeben verkosteten Wein auch für zu Hause zu kaufen und mitzunehmen. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Hier war auch der Zeitpunkt gekommen, sich von den Männern des CdHWP zu verabschieden. Helmut Peters bedankte sich mit dem mitgebrachten Küstennebel und unseren CDs für die hervorragende Betreuung. Der PCH würde sich über einen Gegenbesuch in Hamburg freuen. „Aus der Traube in die Tonne“ hieß der Abschiedsgruß des PCH mit dem man auseinanderging. Am Hotel angekommen konnte jeder für sich am restlichen Tag Wiesbaden entdecken und ausklingen lassen.

Montagmorgen startete der Bus um 9:30 Uhr zur Rückfahrt, die ebenso reibungslos verlief wie die Hinfahrt, auch dank des Busfahrers Rolf Strunk, der uns sicher während der ganzen Zeit gefahren hatte. Gegen 17:30 Uhr trafen wir dann am ZOB ein. Damit ging eine interessante und harmonische Reise zu Ende, an die wir uns noch lange erinnern werden.

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