16.12.2020 - 11:00 und 15:00 Uhr

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Vereidigungen                                                                               01. April und 20. Mai 2019

In diesem Frühjahr gab es zwei Veranstaltungen im vollbesetzten, großen Festsaal des Hamburger Rathauses, an denen 96 PM-Anwärter und sieben Wochen später 114 PK-Anwärter vereidigt wurden. Jedes Mal sind das Polizeiorchester und der Polizeichor Hamburg für den festlichen, musikalischen Rahmen dieses für die Polizeischüler wichtigen Ausbildungsabschnittes verantwortlich.

Zu Beginn, pünktlich um 12:00 Uhr, eröffnete das Polizeiorchester unter der Leitung von Dr. Kristine Kresge den Festakt, bevor als erster Redner der Polizeipräsident, Ralf Martin Meyer, ans Mikrofon trat. In seiner Rede betonte er, dass sich die Anwärter keinen einfachen Beruf erwählt haben, einen Beruf, der ihnen alles abverlangt, aber auch viel geben wird. Er verglich die Situation mit einem Fußballfeld, auf dem der Schiedsrichter, sprich Polizei, dann einschreiten muss, wenn es kein Fairplay mehr gibt. Dazu sollte er immer auf Ballhöhe sein und darf sich nicht auf Spielchen der Protagonisten einlassen, wobei vor allem der gegenseitige Respekt stets gewahrt bleiben muss. Ein guter Vergleich.

Bevor die nächsten Redner ans Pult traten, erfreute der Polizeichor die begeisterten Zuhörer bei der ersten Feier mit „O Happy Day“ und seiner Solistin Aya Toikawa. Bei der zweiten Vereidigung folgte dann der  „Gruß aus Hamburg“, ein Medley von der Küste, mit seinen Solisten Walter Wozny und Jürgen Wichmann. Begleitet wurde das Lied von den  beiden Akkordeonisten, Jurij Kandelja und Waldemar Beresowski.

Gedanken zum Polizeiberuf machten sich dann zwei Lehrgangsteilnehmer, die mit ihren meist humorvoll vorgetragenen Gedanken ein Resümee ihrer ersten sechs Monate der Ausbildung zogen und einen Ausblick auf das zu Erwartende wagten. Ein Rednerpaar schloss mit den Worten: „Wir haben richtig Bock drauf!“ Positiver kann man die Einstellung zum gewählten Beruf  nicht wiedergeben.

Den nächsten musikalischen Akt der beiden Veranstaltungen bestritten Chor und Orchester gemeinsam, in diesem Jahr mit der festlichen Hymne aus der symphonischen Dichtung „Finlandia“ von Jean Sibelius und der „Landerkennung“, Opus 31, von Edvard Grieg. Hierbei überzeugte im Soloteil der junge japanische Bariton, Takahiro Sugiura, dem der Chorleiter, Kazuo Kanemaki, damit einen gelungenen Auftritt vor einem großen Publikum verschaffen konnte.

In seiner Ansprache wies der Präses der Behörde für Inneres und Sport, Andy Grote, immer wieder darauf hin, wie wichtig die Arbeit der Polizei als Teil der Exekutive für eine lebendige Demokratie sei. Gerade da sich in diesem Jahr die Einführung des Grundgesetzes als Fundament unserer demokratischen Verfassung zum 70ten Male jähre. Die Polizei schaffe Gerechtigkeit und Zuverlässigkeit für die Einhaltung der daraus resultierenden Regeln. Und er sei froh, dass sich so viele junge Menschen in den Dienst der Hansestadt Hamburg stellen, um den Rechtsstaat sicher zu machen. 500 neue Polizisten werden in diesem Jahr eingestellt, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Nach seiner Ansprache bat er die Polizeianwärterinnen und –anwärter vorzutreten, um den Diensteid für Beamte der Hamburger Verwaltung, wie es offiziell heißt, abzulegen. Anschließend gratulierten Polizeipräsident und Präses jedem persönlich mit Handschlag. Die Feierstunde schloss mit der Hamburg-Hymne „Hammonia“ und der Nationalhymne, bevor in den angrenzenden Räumen zu einem Empfang mit Getränken geladen wurde.

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