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Zwei konzertante Weihnachtsmärchen ...          19.12.2010

Weiße Weihnacht, davon haben wir schon lange geträumt. In diesem Jahr hat uns Frau Holle diesen Traum mit reichlich viel Schnee erfüllt. Von der Kälte draußen kamen die Zuhörer der beiden Weihnachtskonzerte am vierten Advent, um 15:00 und um 19:30 Uhr, in die wohlig temperierte Laeiszhalle – Musikhalle Hamburg. Dort, wo alle berühmten Künstler dieser Welt schon aufgetreten sind, warteten insgesamt fast 2.700 treue Gäste des Polizeichors Hamburg von 1901 gespannt auf die Konzerte. Weitere Mitwirkende waren in diesem Jahr das Jugendsinfonieorchester Ahrensburg unter der bewährten Leitung von Michael Klaue und der Cantus Mädchenchor aus Lettland, der von den Dirigentinnen Maruta Rozite und Maruta Grigale geleitet wird. Als Solistin hatte unser Chorleiter, Kazuo Kanemaki, die junge Sopranistin, Shihoko Higashida, verpflichtet, die in Hamburg Gesang studiert.

Erster Beifall klang auf, als die Sänger des PCH zusammen mit den Mädchen des Cantus-Chores die Bühne betraten. Kazuo Kanemaki stieg auf das Dirigentenpult und gab Annerose Witt an der Orgel den Einsatz zum „Gloria in excelsis Deo“ von Antonio Vivaldi. Nach diesem stimmgewaltigen Einstand begrüßte der Vorsitzende, Peter Hinsch, das Publikum und besonders die Ehrengäste, unter denen der Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg, Heino Vahldieck, und der stellvertretende Polizeipräsident, Reinhard Fallak, weilten. Er betonte in seiner kurzen Ansprache die Bedeutung des PCH für die Polizei, der bei vielen Gelegenheiten, wie z. B. bei der Vereidigung der jungen Polizeibeamten, diese Feierlichkeiten musikalisch umrahmt.

Nach diesen „Regularien“ übergab unser Vorsitzender das Mikrofon an die bekannte Journalistin und TV-Moderatorin Kerstin Graf, die schon einige Frühlingskonzerte des PCH moderiert hat und sich freute, auch bei einem Weihnachtskonzert mit dabei sein zu dürfen.

Besinnliches kam jetzt vom PCH, der mit der „Serenade“ von J. Wengert und dem „Abendchor“ aus der Oper „Das Nachlager von Granada“ begann. Und auch die folgenden drei Lieder passten in dieses Programmschema. Das Gegenstück folgte mit der vom Jugendsinfonieorchester schwungvoll vorgetragenen Ouvertüre aus der Operette „Die Fledermaus“. Klassisch ging es weiter mit dem Auftritt der mit einer eleganten, türkisfarbigen Abendrobe gekleideten Sopranistin Shihoko Higashida, die die wunderschöne Arie der Lauretta „O mio babbino caro“ aus der Oper „Gianni Schicchi“ von Giacomo Puccini anstimmte. Begleitet von Annerose Witt am Flügel trug sie stimmgewaltig, voller Gefühl und mit Inbrunst diese schwierige Arie vor. Tosender Applaus belohnte die herausragenden Leistung.

Bunt wurde es auf der Bühne, als der Cantus-Chor auftrat. Die 33 Mädchen in ihren langen bunten Röcken, den grünen Westen über der weißen Bluse und den bestickten Kopfkränzen unterhielten das Publikum mit traditionellen deutschen Weihnachtsliedern aufs Beste. Den großen Applaus hatten sich die Mädchen wirklich verdient. Zum Schluss des ersten Teils wurde es wieder ernster. Mitgerissen von zwei Sätzen aus dem „Oratorio de Noel“ von Camille Saint-Saens, vorgetragen von allen Mitwirkenden, wurde das Publikum in die Pause entlassen.

Gab es noch eine Steigerung? Der PCH stimmte nun das Publikum mit bekannten amerikanischen Weihnachtsliedern auf die kommenden Festtage ein, wobei das Highlight „The little drummer boy“ den Beginn und „White Christmas“ den Schluss bildete. So in Stimmung gebracht, lauschten die Zuhörer dem Konzert für zwei Piccolo-Trompeten und Orchester von Antonio Vivaldi. Die beiden Solisten sind aus dem Jugendsinfonieorchester hervorgegangen, haben sich aber nicht ganz der Musik verschrieben, wie so viele andere Mitglieder dieses Klangkörpers, sondern studieren in Hamburg. Aber ihr Können haben sie nicht verlernt., Das konnten sie hier beweisen. Fantastisch die Präzision, mit der sie ihre anspruchsvollen Soli zu Gehör brachten. Donnernder Applaus und laute Bravo-Rufe waren ihr verdienter Lohn, der natürlich auch dem brillanten Orchester galt.

Deutsche und lettische Weihnachtslieder erklangen, vorgetragen von den 9–18 jährigen Mädchen des CMC, die sich mit roten Weihnachtsmützen geschmückt hatten. Die beiden Kleinsten traten zu einem Solo („Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“) nach vorn an den Bühnenrand und bewegten das Publikum mit ihren glockenklaren Stimmen. Zum Lohn erhielt jede von ihnen eine große Tüte gefüllt mit Süßigkeiten. Die folgenden Lieder waren mit choreografischen Elementen gespickt, die das Publikum ein ums andere Mal in Entzücken versetzten.

Der Soloteil des PCH sollte für die Besucher der Nachmittagsvorstellung ein ganz besonderes Erlebnis bereithalten. Nach „Herbei, o ihr Gläubigen“ und „Maria durch ein Dornwald ging“ trat zur Überraschung des Publikums der Vorsitzende, Peter Hinsch, an den Bühnenrand – an der Hand die kleine 5 1/2 jährige Hanna Heeßel, die Enkelin eines Sängers. Wie er erklärte, wollte die Kleine ein Gedicht aufsagen und als Hamburger Deern natürlich auf Plattdeutsch. „De Wiehnachtsmann“ zog alle in seinen Bann, als Hanna laut und deutlich und ohne Lampenfieber ihr Gedicht aufsagte. Das rührte wohl jeden im Saal und mit großem Applaus und einer großen Tüte mit Süßigkeiten wurde sie von der Bühne verabschiedet. Es war sicherlich nicht ihr letzter Auftritt ...

Mit dem JOA zeigte Shihoko Higashida mit dem „Lied an den Mond“ von Antonin Dvorak ein weiteres Mal ihr Können. Sie überzeugte das Publikum mit ihrem herrlich kräftigen Sopran, den man so einer zierlichen Person nicht zugetraut hätte. Auch hier hielt das Publikum nicht mit Bravo-Rufen für Solistin und Orchester zurück.

Das Finale nahte, Orchester, der Cantus Mädchenchor und der Polizeichor Hamburg füllten die Bühne, Kazuo Kanemaki betrat zum wiederholten Male das Dirigentenpult und leitete mit dem besinnlichen „Abendsegen“ von Engelbert Humperdinck das Finale ein. Was folgte ist fast schon Tradition: Das „Halleluja“ aus dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel. Ob Sänger oder Publikum, dieses gewaltige Werk geht wohl jedem unter die Haut und bildete einen würdigen Abschluss dieses abwechslungsreichen Nachmittags bzw. Abends.

Mit Blumensträußen bedankte sich der Vorsitzende bei den Solisten und der Moderatorin. Mit dem gemeinsam von Mitwirkenden und Publikum gesungenen “O du fröhliche, o du selige“ beendete der PCH eine erfolgreiche Konzertsaison – und die meisten Sänger freuten sich auf die Weihnachtspause.

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