Wählen Sie Ihre Sprache

deenfritptes
Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern

Rückblicke auf viele Jahre Chorgeschichte seit 2008.

Konzertberichte, Veranstaltungen, Reisen.

Rechts das Menü zur direkten Anwahl der Ereignisse.

Tipp: alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!


Weihnachtskonzerte am 21. Dezember 2008

Um es vorweg zu nehmen: In diesem Jahr haben uns die beiden Weihnachtskonzerte in der altehrwürdigen Hamburger Laeiszhalle • Musikhalle einige Überraschungen beschert. Zum Ersten kamen so viele Besucher, dass die Kartenvertriebsstelle Hans-Jürgen Grübner (und Frau!) für das Nachmittagskonzert „ausverkauft“ und für das Abendkonzert „nur noch einige Restplätze auf der Galerie“ vermelden konnte. Und zum Zweiten war die Resonanz sowohl während als auch nach den Veranstaltungen derart positiv, dass wir hochmotiviert mit noch mehr Mut und Zuversicht in das neue Konzert- und Probenjahr gehen werden.

Nicht mit einer Rede, sondern mit der stimmgewaltig vorgetragenen „Trösterin Musik“, die an der Orgel von Annerose Witt begleitet wurde, beganndas Programm. Unser Vorsitzender, Peter Hinsch, begrüßte danach die etwa 3000Konzertbesucher und die Ehrengäste, darunter am Abend Polizeipräsident Werner Jantosch, und am Nachmittag Polizeivizepräsident Reinhard Fallak. Beide zeigten sich in ihren Grußworten erfreut, vor so vielen Besuchern auf die Bedeutung des Polizeichores als Mittler zwischen Polizei und Bürgern hinweisen zu können. Ebenso konnte er auch Repräsentanten der befreundeten Polizeichöre aus Schwerin, Lübeck, Kiel, Flensburg, und Bremen, sowie einiger Hamburger Chöre und der Drömlingsänger aus Wolfsburg-Vorsfelde willkommen heißen.211208 WK

Mit dem Ende der Begrüßung übergab er das Mikrofon an unsere diesjährige Moderation, Julia Sen, eine bekannte Fernsehjournalistin des NDR, die - mit einem hinreißenden auberginefarbenen Abendkleid gekleidet- gut vorbereitet darauf hinwies, dass Anton Bruckner oftmals unglücklich verliebt war und daraufhin die „Trösterin Musik“ schrieb. So kann auch verschmähte Liebe zu großen Werken inspirieren ... Es folgten vom PCH vorgetragen, „Im Abendrot“ und weihnachtliche Klänge mit „Friede auf Erden“, „Senora Dona Maria“ und „White Christmas“, dirigiert von unserem Chorleiter, Kazuo Kanemaki, und am Flügel begleitet von der virtuosen Annerose Witt.

Der nächste Höhepunkt wurde von Julia Sen mit dem Auftritt des CANTUS-Mädchenchores aus Kuldiga in Lettland angekündigt. Unter der Leitung von Maruta Rozite und ihrer Co-Chorleiterin Maruta Grigale, am Flügel begleitet von Marta Ozolina, verzauberte er das Publikum. Die Mädchen in ihren grün-roten Trachtenröcken, weißen Blusen mit grünen Westen und verzierten Hauben waren ein bunter Kontrast zu den dunkelblauen festlichen „Zweireihern“ mit Fliege des PCH. Sie sahen nicht nur gut aus, die 8- bis 18-jährigen Mädchen, sie sangen sich auch mit ihren glockenklaren Stimmen, dem herrlichen „Laudate Dominum“ und den danach folgenden vier lettischen Liedern sofort in die Herzen der Gäste. Auf Grund der begleitenden Choreografie wurden diese Lieder „lebendig“ und rissen das Publikum immer wieder zu Beifallsstürmen hin.

Nun trat ein Solist auf, der so gar nicht in die weihnachtliche Stimmung zu passen schien, Rüdiger Funke, im Zivilberuf ein Tischlermeister. Mit Schiebermütze und dunkel gekleidet trat er ans Mikrofon, holte seine Mundharmonika aus der Tasche und spielte, nein zelebrierte, „Bye, bye bird“ von Rice Miller. Mit Tönen, die nicht aus der Mundharmonika zu kommen schienen, hatte er das Publikum binnen kurzem fasziniert. Mit so viel Virtuosität und Gefühl aus einem sonst so schlichten Instrument diese Klangfülle herauszuholen, nötigte allen Respekt und Anerkennung ab, die sich im langanhal-tenden Beifall wiederspiegelte.

Das Klavierkonzert Nr. 23 von Wolfgang Amadeus Mozart, eines von 27 dieses begnadeten Komponisten, wie Julia Sen feststellte, war der erste Beitrag des Jugendsinfonieorchesters Ahrensburg unter der Leitung von Prof. Michael Klaue. Hieraus wurde der 2. Satz A-Dur – KV 488 – präsentiert, am Flügel sehr einfühlsam interpretiert von Maximilian Gillmeister, einem ehemaligen Schüler von Prof. Klaue. Als letztes Stück vor der Pause folgte in voller Besetzung, d.h. PCH, CANTUS-Mädchenchor und Jugendsinfonieorchester Ahrensburg, das „Ave verum corpus“ – KV 618 – von Wolfgang Amadeus Mozart. Ein stimmungsvoller Ausklang des ersten Teiles der Weihnachtskonzerte.

Das erwartungsfrohe Publikum wurde vom PCH nach der Pause mit dem plattdeutschen „De Klocken de lüt“ mit dem Solisten Jochen Harms erneut begrüßt. Es folgte der CANTUS-Mädchenchor mit deutschen Weihnachtsliedern, beginnend mit „Lasst uns froh und munter sein“ über „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Fröhliche Weihnacht“ hin zum amerikanischen „Rudolf, the red-nosed reindeer“ und „Jingle bells“ und dem „Weihnachtszug“, den der Chor wiederum mit großartigen begleitendenden Bewegungen und Gesten „ durch den Schnee rollen ließ“. Schließlich sangen die zwei jüngsten Chormädchen „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“ in deutscher und lettischer Sprache und wurden neben dem Applaus mit einer mit Süßigkeiten gefüllten Tüte belohnt, die Otto Kadel über-reichte. Das zauberte ein Lächeln selbst auf das Gesicht der Chorleiterin, die bis dahin recht konzentriert geschaut hatte.

Wer dachte, Rüdiger Funke hätte im ersten Teil bereits sein volles Können gezeigt, der sah sich getäuscht. Mit Tommy Dorsey’s „Boogie Woogie“ - ein echtes Kontrastprogramm und damit ein Wagnis - stellte er sich selbst in den Schatten. Die Bass-Begleitung kam regelmäßig wie das Stampfen einer Eisenbahn, dagegen spielten sich im Violinschlüssel ganze „Dramen“ ab, die die Zuschauer immer wieder zu Zwischenapplaus hinrissen. Mit großem Beifall und anerkennenden Pfiffen (in Weihnachts-konzerten!!!) wurde er schließlich von der Bühne verabschiedet.

Mit dem PCH wurde es wieder besinnlicher. „Es kommt ein Schiff geladen“ und „Leise rieselt der Schnee“ waren die Anfangslieder. Aber schon mit „Mary had a baby“ steigerte sich der Chor und mit „The little drummerboy“ setzte er Akzente, bevor mit „Stille Nacht“ dieser Teil weihnachtlich abgeschlossen wurde. Das Finale fand wieder unter Mitwirkung aller Beteiligten statt: „Panis Angelicus“, das Engelsbrot, von Cäsar Franck, zunächst nur Orchester und Mädchenchor und zum Ende hin die kräftigen Männerstimmer des PCH machten das Chorwerk zu einem Erlebnis, das nur noch, wie schon im Vorjahr, übertroffen wurde vom „Halleluja“ aus dem Oratorium „Der Messias“ von G.F. Händel in der Bearbeitung unseres ehemaligen Chorleiters, Walter Heyer. Mit nicht enden wollendem Applaus feierten die Besucher die Gestalter des Programms und alle weiteren Akteure für diese stimmungsvollen Konzerte. Den Sängern war er darüber hinaus Belohnung für die zahlreichen Proben und Sonderproben, die bereits im Sommer begonnen hatten. Der Vorsitzende dankte dem Publikum und überreichte den Dirigenten, Solisten und der Moderatorin Blumensträuße. Dann erklang wie jedes Jahr mit voller Kraft „O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit“ – und auf diese konnte man sich wirklich nach den gelungenen Konzerten freuen.

Entwurf 85X200Lb

Klicken Sie in das untenstehende Bild zum Vergrößern. Einige Bilder (abhängig von der Auflösung) können Sie anschließend noch weiter vergrößern, indem Sie auf das entsprechende Symbol oben links klicken. Viel Spaß! 

Heute 17

Gestern 18

In dieser Woche 60

In diesem Monat 319

Insgesamt seit 2013 54159

Aktuell sind 19 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Go to top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.